Wilhelm Petersen

Willkommen bei der Wilhelm-Petersen-Gesellschaft

Die Wilhelm-Petersen-Gesellschaft e.V. wurde 1972 von Freunden und Schülern des Komponisten Wilhelm Petersen (1890-1957) mit dem Ziel gegründet, dessen musikalischem Werk öffentliche Geltung zu verschaffen. Mit Konzerten, Publikationen, der Drucklegung von Werken und der Herstellung von Tonträgern wirkt die Gesellschaft nach wie vor in diesem Sinne.

Wilhelm Petersen gehört zu den Komponisten des 20. Jahrhunderts, die abseits der Avantgarde ihren eigenen Weg verfolgten. Geboren 1890 in Athen und aufgewachsen in Darmstadt, studierte Petersen in München Germanistik, Philosophie, Komposition und Dirigieren. Er schuf zahlreiche bemerkenswerte Werke und war an der Hochschule für Musik in Mannheim und der Akademie für Tonkunst in Darmstadt lehrend tätig. Der Träger des Georg-Büchner-Preises 1926 verstarb 1957 in Darmstadt.

Werksverzeichnis

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Erfolgreiche Uraufführung: Violinkonzert von Wilhelm Petersen am 23. März 2025 im Gewandhaus Leipzig

Uraufführung mit 80 Jahren Verspätung (von Peter Korfmacher, in: Leipziger Volkszeitung vom 24. März 2025 )

Leipzig. Rund 80 Jahre lang lag das Violinkonzert Wilhelm Petersens im Archiv, bis der auf derlei Entdeckungen spezialisierte Geiger Linus Roth sich seiner annahm – und es am Sonntagmorgen im elend besuchten Gewandhaus endlich uraufführte. Begleitet vom MDR-Sinfonieorchester unter der Leitung von Constantin Trinks – und mit erheblichem Erfolg.
Petersen, er lebte von 1890 bis 1957, gehört zur vergessenen Generation deutscher Komponisten, die aus den verschiedensten Gründen nach dem Zweiten Weltkrieg nicht wieder Fuß fassten. Bei Petersen lag es daran, dass seine Musik wortwörtlich aus der Zeit gefallen scheint. Denn nach gemäßigt dissonanten Anfängen hatte er sich bereits in den 30ern wieder sämigem Wohlklang zugewandt.
Erstklassig gespielte Ausgrabung
Ziemlich gekonnt, wie sein Violinkonzert beweist. Es hat alles, was ein großformatiges Werk der Gattung braucht. Weit ausschwingende in unwiderstehlicher Schönheit sich fortspinnende Themen. Eine interessante, wenngleich bisweilen etwas gesucht originelle Harmonik. Einen so anspruchsvollen wie dankbaren Solopart. Eine exzellente Orchesterbehandlung, die der unangefochten den Luftraum beherrschenden Solovioline immer wieder herrliche Bläser-Begleitungen mit auf den Weg gibt. Linus Roth spielt das erstklassig. Silbrig hell singt seine Stradivari die weiten Linien, fein ausbalanciert zwischen Sinnlichkeit und Kontrolle. Trinks und das Rundfunkorchester lassen sich von Roths Begeisterung anstecken. Warm strömt das Orchester durch scheinvertrautes Gelände – wobei Trinks den Klang dennoch transparent hält.
Constantin Trinks und das spätromantische Kernrepertoire
Das ist kein Meisterwerk vom Gipfel der Gattung, und ein wenig lang ist es auch, das Violinkonzert de Wilhelm Petersen. Aber es haben weniger interessante Werke in die Randbereiche des Repertoires gefunden – weniger schöne sowieso. Und die Bravi, die Werk und Interpreten im Gewandhaus entgegenwallen, zeigen: Linus Roths Engagement für diese vergessene Partitur hat sich gelohnt. …“

Das Konzert steht zum Nachhören in der Audiothek des MDR: „Das MDR-Sinfonieorchester spielt unter Constantin Trinks“. Das Violinkonzert beginnt ca. bei min 10′ (links unten im Foto klicken).

Weitere Informationen finden Sie unter „Aktuell“

Weltersteinspielung

Profil Medien GmbH Edition
Günter Hänssler PH22069

Bei uns portofrei zum Preis
von €15,00 erhältlich!

Album der Woche – 15. April 2023

der Bayerische Rundfunk hat die CD mit Petersens 3. Sinfonie (Trinks / HR-Sinfonieorchester) als Album der Woche 15. April 2023 ausgewählt und hier vorgestellt.

Lesen Sie das Interview mit dem Dirigenten Constantin Trinks bei „pizzicato“

Hören Sie eine Besprechung der Sinfonie-CD im Bayrischen Rundfunk 

Anhören

Hören Sie den 1. Satz der Symphonie …

Sehen

… und lesen Sie die Partitur am Bildschirm mit!

Archiv

Weitere Bilder finden Sie in unserem Archiv.

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Aus dem Vinyl-Schallplatten-Archiv:
Von edler Art · Kantate nach alten Weisen Opus 34
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Weitere Beispiele finden Sie auf unserer Medien-Seite …

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Noten

Zur Frankfurter Musikmesse 2019 stellte der Robert Lienau Musikverlag einen Nachdruck der Dritten Sonate für Violine und Klavier c-Moll op. 43 vor.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Werkverzeichnis, oder auf der Website des Verlages.

Dokumente

Biographische Texte von Wilhelm Petersen

Der Komponist über sein Leben und Werk: Kleiner Lebensabriss

Machen Sie Bekanntschaft mit einer facettenreichen – vielleicht nicht vordergründig spektakulären, aber doch hintergründig »wesentlichen« – Musik, welche die tiefe Ernsthaftigkeit und bewegende Aussagekraft des Komponisten Wilhelm Petersen in sich trägt. »… was da aus dem Lautsprecher kommt, fasziniert vom ersten Ton an.«

(Klassik-Magazin RONDO)

»… denn hier begegnete mir zu meiner Beglückung endlich wieder echte musikalische Erfindung, Meisterschaft in der Gestaltung und ein tiefster Gefühlsreichtum. Damals schrieb ich an Wilhelm Petersen und daraus ergab sich eine kurze Korrespondenz und schliesslich ein persönliches Zusammentreffen, das mir unvergesslich blieb.«

(Bruno Walter: Brief an Ludwig Nöll, 11. Februar 1958 – für weitere Infos hier klicken …)

Anschrift

Wilhelm-Petersen-Gesellschaft e. V.
Birkenweg 15 G
64295 Darmstadt
Germany

Kontakt

Telefon: +49(0)6151-1301782 (AB)
Fax: +49(0)6151-1301798
Email: info@wilhelm-petersen-gesellschaft.de

Kontoverbindung

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DE26 5085 0150 0000 6188 29
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