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Wilhelm Petersen gehört zu den Komponisten des 20. Jahrhunderts, die abseits der Avantgarde ihren eigenen Weg verfolgten. Geboren 1890 in Athen und in Darmstadt aufgewachsen, studierte in München Germanistik, Philosophie, Komposition uns Dirigieren. Er schuf zahlreiche bemerkenswerte Werke und war an der Hochschule für Musik in Mannheim und der Akademie für Tonkunst in Darmstadt lehrend tätig. Der Träger des Georg-Büchner-Preises verstarb 1957 in Darmstadt.

Aktuell

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Neue Einspielung

Das Sinfonierorchester des Hessischen Rundfunks hat unter der Leitung von Constantin Trinks Anfang September Wilhelm Petersens 3. Sinfonie op. 30 cis-Moll eingespielt.

Nach ihrer Uraufführung am 19. November 1934 in Darmstadt erklang sie ein zweites Mal 1935 in Berlin. Bis auf eine von Simrock 1935 gedruckte Partitur ist Autograph und sämtliches Aufführungsmaterial – vermutlich in den Kriegswirren – verschollen.

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Aus dem Vinyl-Schallplatten-Archiv:
Von edler Art · Kantate nach alten Weisen Opus 34

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Dokumente

Biographische Texte von Wilhelm Petersen

Der Komponist über sein Leben und Werk: Kleiner Lebensabriss

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Noten

Zur Frankfurter Musikmesse 2019 stellte der Robert Lienau Musikverlag einen Nachdruck der Dritten Sonate für Violine und Klavier c-Moll op. 43 vor.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Werkverzeichnis, oder auf der Website des Verlages.

Machen Sie Bekanntschaft mit einer facettenreichen – vielleicht nicht vordergründig spektakulären, aber doch hintergründig »wesentlichen« – Musik, welche die tiefe Ernsthaftigkeit und bewegende Aussagekraft des Komponisten Wilhelm Petersen in sich trägt. »… was da aus dem Lautsprecher kommt, fasziniert vom ersten Ton an.«

(Klassik-Magazin RONDO)

»… denn hier begegnete mir zu meiner Beglückung endlich wieder echte musikalische Erfindung, Meisterschaft in der Gestaltung und ein tiefster Gefühlsreichtum. Damals schrieb ich an Wilhelm Petersen und daraus ergab sich eine kurze Korrespondenz und schliesslich ein persönliches Zusammentreffen, das mir unvergesslich blieb.«

(Bruno Walter: Brief an Ludwig Nöll, 11. Februar 1958)

Willkommen bei der Wilhelm-Petersen-Gesellschaft

Die Wilhelm-Petersen-Gesellschaft e.V. wurde 1972 von Freunden und Schüler des Komponisten Wilhelm Petersen (1890-1957) mit dem Ziel gegründet, dessen musikalischem Werk öffentliche Geltung zu verschaffen. Mit Konzerten, Publikationen, der Drucklegung von Werken und der Herstellung von Tonträgern wirkt die Gesellschaft nach wie vor in diesem Sinne.
Die Aktivitäten der Wilhelm-Petersen-Gesellschaft setzten und setzen eigene Akzente im Konzertleben Darmstadts und der Region. Es kam dabei zu herausragenden Konzertereignissen wie den Aufführungen der Großen Messe op. 27 1965 in Darmstadt durch den Darmstädter Musikverein unter Generalmusikdirektor Hans Drewanz und 1990 im Mainzer Dom unter Domkapellmeister Mathias Breitschaft. Beide Aufführungen sind auf Tonträgern dokumentiert.
In jährlichen Konzerten werden seit der Gründung der Wilhelm-Petersen-Gesellschaft regelmäßig Werke des Komponisten der Öffentlichkeit vorgestellt, darunter auch etliche Uraufführungen. So erklang 1990 zum ersten Mal das Bekenntnis Op. posth. 11, ein Chorwerk aus der radikalen Kompositionsphase Petersens durch den Mainzer Figuralchor unter Stefan Weiler in einem eindrucksvollen Konzert. 1998 wurden Oden von Klopstock Op. 13 von Hans Christoph Begemann uraufgeführt, 2002 auch in der Orchesterfassung im Staatstheater Darmstadt.
Mit einer 1980 veröffentlichten Arbeit über Wilhelm Petersen legte Ludwig Nöll einen ersten Überblick über Leben und Werk vor.

1996 erschien in Frankfurt am Main eine grundlegende Arbeit über den Komponisten von Wolfgang Mechsner: Wilhelm Petersen – Leben und Werk, Biographie mit thematischem Werkverzeichnis, Frankfurt/Main. Neben dem sorgfältig recherchierten Lebensabriss enthält diese Veröffentlichung ein Werkverzeichnis mit Notenbeispielen aller Satzanfänge sowie eine umfangreiche Dokumentation von Texten aus der Feder des Komponisten, dazu einen Briefwechsel mit Bruno Walter. Auch diese Veröffentlichung konnte nur durch die ideelle und finanzielle Unterstützung der Gesellschaft verwirklicht werden.
Da die Situation der Verlagsrechte der Werke Petersens lange Zeit ungeklärt schien, war es ein vorrangiges Anliegen der Wilhelm-Petersen-Gesellschaft, in diesem Punkte Eindeutigkeit und Sicherheit für die Zukunft zu schaffen. In mehreren Schritten konnte im Jahre 2015 Wilhelm Petersens Werk im traditionsreichen Robert Lienau-Musikverlag (Teil der Schott-Verlagsgruppe Mainz) zusammengefasst werden.
Zudem konnte die Wilhelm-Petersen-Gesellschaft e. V. in Verbindung mit der Stadt Darmstadt mit der Umbenennung des großen Konzertsaals der Akademie für Tonkunst Darmstadt in Wilhelm-Petersen-Saal und der Installation eines Portraits (Halbrelief von Bildhauer Detlef Kraft) einen zentralen Erinnerungsort an den Komponisten einrichten.
Informieren Sie sich auf dieser Internet-Seite über unsere Aktivitäten und helfen Sie mit an der Verwirklichung unseres „musikalischen“ Vereinsziels. Wir begrüßen Sie gerne auch als neues Mitglied, freuen uns aber auch über jede Einzelspende.

Das leitende Gremium der Wilhelm-Petersen-Gesellschaft e. V.

Anschrift

Wilhelm-Petersen-Gesellschaft e. V.
Birkenweg 15 G
D-64295 Darmstadt

Kontakt

Telefon: +49(0)6151-1301782 (AB)
Fax: +49(0)6151-1301798
Email: info@wilhelm-petersen-gesellschaft.de

Kontoverbindung

Wilhelm-Petersen-Gesellschaft e.V.
DE26 5085 0150 0000 6188 29
Sparkasse Darmstadt